 | Das rote Zimmer (2011) | | (NEU) Kommentar von Schlumpfmett 09.02.2012 00:23 Uhr | Meine Kritik hatte ich ja ganz woanders veröffentlicht und gar nicht hier bei score11. Das muss ich doch glatt, schon allein wegen der heutigen Fernsehausstrahlung, nachholen.
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Ich habe selten einen Film im Programmkino gesehen, der mich so sehr an ein Frühwerk eines Filmstudenten erinnert hat. Die Kameraarbeit und der Schnitt sind grauenhaft, vollkommen belanglose Szenen werden minutenlang gezeigt ohne auch nur den geringsten Inhalt zu bieten, und die Schauspieler wirken (zum Glück nicht alle) wie Laien aus der Schauspielgruppe einer Volkshochschule.
In unserer Sneak war der Pegel der Unterhaltungen im Kino streckenweise lauter als der Film an sich, leider immer wieder ein Zeichen dafür, dass der Film langweilt und nicht ankommt. Bereits nach wenigen Minuten verließen zahlreiche zahlende Gäste freiwillig den großen Kinosaal.
Elend lange Einstellungen, keine Ransprünge oder gar Gegenschüsse, Handlungen ohne Wert für den Film, die man statt in 5 Sekunden abzuhandeln ganze 60 Sekunden und mehr zeigt, unnütze Nacktszenen an Stellen wo sie einfach nur gezeigt werden um gezeigt zu werden und noch vieles mehr lassen mich leider an der Genialität von Thome zweifeln. Ich kenne seine früheren Werke nicht, wenn sie allerdings in der selben Liga spielten wie "das rote Zimmer", dann habe ich auch nichts verpasst. | |
|  | |  | Die drei Musketiere (2011) | | (NEU) Kommentar von Knille 08.02.2012 23:17 Uhr | | Filme von Paul Anderson sind ein bisschen wie Burger von McDonald's: Das ewig gleiche Rezept, geschmacklich eher schlicht und ohne Variation lieblos zusammengebrutzelt. Als Konsument weiß man schon vorher, was einen erwartet und am Ende ist einem oft ein bisschen schlecht. Trotzdem greift man wider besseren Wissens manchmal zu, vielleicht weil man gerade wirklich ganz entsetzlichen Hunger hat, oder sich im Langstreckenflug tierisch langweilt. In solchen Extremfällen ist das gebotene dann auch ok, und da bildet auch Die drei Musketiere natürlich keine Ausnahme. Die Story ist erwartbar schlecht, die Witzchen dünn und einiges an der Grenze zum Lächerlichen oder gar schon weit dahinter. Trotzdem: manchmal macht der Film sogar ein bisschen Spaß. Das liegt dann aber immer an dem tollen Cast, der ganz offensichtlich enorm in Spiellaune war. Waltz beweist, dass er auch einsprachig überzeugt und einen herrlich süffisanten Bösewicht abgeben kann. Nur unwesentlich weniger gut, und das ist die große Überraschung des Films, ist Orlando Bloom. Der streift hier endlich mal das Saubermann-Image ab und spielt seinen köstlich überkandidelten Dandy wie befreit. So eine coole Performance hätte ich ihm so nicht zugetraut. Daneben wiederholt Ray Stevenson mit sichtlicher Freude seine Parade-Rolle aus Rom, nur diesmal eben in familienfreundlich. Auch an der Performance der hier häufig kritisierten Milla Jovovich finde ich wirklich nichts auszusetzen - im Gegenteil. Jovovich tut das einzig richtige und begegnet einer denkbar dämlichen Rolle mit Overacting und überbordendem Sex-Appeal. Alles andere wäre nur traurig geendet, wie man an der betont ernsthaften und gerade dadurch lächerlichen Performance von Logan Lerman als D'Artagnon sehen kann. Hätte er sich von der selbstironischen Spielfreude seiner erfahrenen Kollegen anstecken lassen, seine Darbietung wäre sicherlich nicht so verkrampft geworden. Seiner Leistung zum Trotz ist es aber dennoch dem Ensemble zu verdanken, dass der Film wenigstens ein paar gute Momente hat. Die CGI-Effekte, die spektakuläre Action, die aufwendigen Kostüme - all das geht in der gewohnt aufmerksamkeitsheischenden Inszenierung von Anderson völlig unter. Fehlendes Gespür für Tempo und Atmosphäre nehmen dem Film dabei jede Wirkung und lassen ihn zu einem weiteren seelenlosen Effektvehikel werden. Nur die guten Darsteller spielen so munter wie unbeirrt gegen Andersons F/X-Tourette an und können dem Film damit einen Hauch von Leben zurückgeben. Das gilt ausdrücklich auch für Jovovich! | |
|  | |  | The Human Centipede (First Sequence) (2009) | | (NEU) Kommentar von DaRookie 08.02.2012 22:42 Uhr | Jetz check ich die Southparkfolge erstma...
http://southparkstudios.mtvnimages.com/shared/downloads/images/season-15/1501/humanCentiPad01_press.jpg
Dachte schon jetzt sind die South Park Macher vollkommen wahnsinnig geworden ^^
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|  | |  | Bitte Eintragen [Forum] | | (NEU) Kommentar von Cabal 08.02.2012 21:59 Uhr | Bitte eintragen (obwohl ich eigentlich dachte den Film schon bewertet zu haben, kann ich ihn weder unter dem deutschen noch Originaltitel finden):
Troma´s War
http://www.imdb.de/title/tt0096310/
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|  | | |  | |  | Fright Night (2011) | | (NEU) Kommentar von e-sTy 08.02.2012 16:55 Uhr | Leider nicht so gut wie nach dem Trailer erwartet. Irgendwie passt die Chemie zwischen den Darstellern nicht. Nicht das sie schlecht gespielt hätten und ansonsten seh ich die meisten der Hauptdarsteller echt gerne, aber richtig mitfiebern konnte ich hier nie.
Hinzu kommt, dass ich vom Genre "Comedy" in diesem Film nicht viel erkennen konnte. Einige Schmunzler, aber richtig lachen musste ich nie.
Die Effekte, besonders gegen Ende, wirkten dann etwas trashig, was nicht zum ansonsten coolen Look des Filmes passte.
Positiv sind vor allem der Soundtrack und die stimmungsvolle Anfangsphase zu erwähnen. Ansonsten doch leider sehr viel Mittelmaß. | |
|  | |  | Zettl (2012) | | (NEU) Kommentar von purpletom 08.02.2012 13:45 Uhr | Man muß der Wahrheit ins Auge blicken:
Bully ist nun mal kein besonders guter Schauspieler. Zumindest stößt er bei diesem Film an seine künstlerischen Grenzen.
Das Drehbuch ist schwach. Benjamin von Stuckrad-Barre kann sich nicht mit Patrick Süskind messen. Auch das Format "Film" gegenüber dem Format "Serie" tut dem Nachfolger von Kir Royal nicht gut.
Viele Stars, wenig Gehaltvolles. | |
|  | |  | Im Reich der Raubkatzen (2011) | | (NEU) Kommentar von Gnislew 08.02.2012 13:22 Uhr | Als Tierfilm betrachtet ist “Im Reich der Raubkatzen” ein schöner Film. In tollen Bildern werden einem die Natur und der Lebensraum der Wildkatzen näher gebracht und gerade den Tierbabys kann man einen gewissen Niedlichkeitsfaktor nicht absprechen.
Aber: Warum wird verzweifelt versucht dem Leben in der Natur eine menschliche Seele aufzudrücken? Warum vermittelt man so ausgetretene Bilder von guten und bösen Tieren? Und warum wiederholt man in der Erzählung immer und immer wieder dieselben Aussagen? Gerade der letze Aspekt stört den Filmgenuss doch ungemein, fühlt man sich doch dadurch stellenweise wie einer der vielen schlechten Scripted Reality Shows. Klar, dem jüngeren Publikum wird es so leichter fallen bestimmte Handlungsmuster zu verstehen, aber ganz ehrlich ein “jetzt ist Mara allein” weniger hätte es auch getan.
Durch die aufgesetzte, vermenschlichte Geschichte verliert der Film eindeutig an Wirkung. Mir hätte es deutlich besser gefallen, wenn man sich ganz auf passende Musik und faktische Erklärungen verlassen hätte.
Dennoch ist “Im Reich der Raubkatzen” ein Film, den man einem jüngeren Publikum ans Herz legen kann. Die etwas kleineren werden die Erzählung noch nicht als so aufdringlich empfinden und so ihren Spaß an den großen Katzen und der Brillanz der Bilder haben. | |
|  | |  | Der Typ (2003) | | (NEU) Kommentar von Gnislew 08.02.2012 13:18 Uhr | “Der Typ” hat mir außerordentlich gut gefallen. Der Film lebt vom Spiel von Stipe Erceg (SommerHundeSöhne, Nichts als Gespenster) und der Art wie Patrick Tauss (Rillenfieber, Kahlschlag) seinen Film inszeniert. Obwohl Fabo ein echt unsympathischer Kerl ist, macht es großen Spaß seinen Eskapaden zuzuschauen! Meiner Meinung nach bietet der Film einen Einblick in das Seelenleben eines Mannes, der zwischen Hass und Liebe hin- und hergerissen ist.
Einige der Szenen wirken zwar etwas aufgesetzt und manchmal auch unfreiwillig komisch, doch im Gesamtergebnis ist “Der Typ” ein wirklich gelungener und sehenswerter Film. | |
|  | |  | Ator l'invincibile 2 (1984) | | (NEU) Kommentar von Gnislew 08.02.2012 13:16 Uhr | | Die Fortsetzung zu “Ator – Der Barbar” ist nicht weniger trashig als sein Vorgänger, doch irgendwie macht auch “Ator – Der Barbar kehrt zurück” Spaß. Klar, Miles O’Keeffe spielt wieder extrem hölzern und auch die Effekte sind alles andere als toll, doch wie der Vorgänger auch, versprüht der Film einen anziehenden Charme. Es erstaunt zwar, dass Filme wie dieser tatsächlich finanziellen Erfolg hatten, aber von mir gibt es zumindest für Freunde von gepflegt, schlechter Unterhaltung Empfehlung ohne Gewähr auf eigenes gefallen. | |
|  | |  | Run, Fat Boy, Run (2007) | | (NEU) Kommentar von Colonel 08.02.2012 13:14 Uhr | | Bei Friends Star David Schwimmer habe ich eigentlich eine deutlich lustigere Komödie erwartet. Zwar sorgt wie gewohnt Simon Pegg für einige komische Momente und auch sein Partner Dylan Moran weiß in einigen Szenen zu glänzen, die ganz großen Lacher bleiben jedoch aus. Und so ist "Run Fatboy Run" eine ganz nette Komödie ohne wirkliche Highlights, denn auch storytechnisch passiert nicht wirklich viel Überraschendes. Aber immernoch ein ambitioniertes Erstlingswerk von David Schwimmer. | |
|  | |  | Troll - Das Schwert der Macht (1983) | | (NEU) Kommentar von Gnislew 08.02.2012 13:05 Uhr | | Von der Story her ist “Ator – Der Barbar” alles andere als ein anspruchsvoller Film und auch Hauptdarsteller Miles O’Keeffe spielt nicht gerade überzeugend. Irgendwie hat dieser Film aber dennoch Charme. Ob es nun das absolut trashige Finale ist oder auch die oft unfreiwillig komisch wirkenden Dialoge. Zumindest wenn man sich mit “billigen” Produktionen anfreunden kann, wird “Ator – Der Barbar” zu einem großen Spaß! Für mich zumindest ist dieser Film eine Trashperle. | |
|  | |  | Thor - Der unbesiegbare Barbar | | (NEU) Kommentar von Gnislew 08.02.2012 12:10 Uhr | | Die Story banal, die Schauspieler schlecht und die Effekte nicht gerade sehenswert. “Der unbezwingbare Barbar” ist der Film, wenn man die vier Filme der "Barbaren Box" von MIG Film zur Auswahl hat, ungesehen lassen kann. Es gibt wirklich nichts, was man an diesem Film gut finden kann und man kommt schon ein wenig ins grübeln, wie dieser Film jemals gedreht werden konnte. Wer “Der unbezwingbare Barbar” nicht kennt, hat auf jeden Fall nichts verpasst. | |
| | |  | Das Hausmädchen (2011) | | Kommentar von SofieWalden 08.02.2012 02:29 Uhr | | Nach dreiviertel des Films hätte ich gesagt: Interessanter Film, der uns Einblicke in die reiche asiatische Gesellschaft bietet, die dann wiederum garnicht so weit von der westlichen High Society entfernt ist; doch dann das Ende, nun ja, was soll uns das jetzt sagen??? | |
|  | |  | Underworld Awakening (2012) | | Kommentar von mountie 08.02.2012 00:43 Uhr | | Eigentlich ist alles irgendwo beim alten geblieben im Underworld-Filmuniversum. Die Optik sieht richtig gut aus, mit ihren Slow-Mos, Farbfiltern und Miss Beckinsale im hautengen Jumpsuit. Die Story dagegen paßt diesmal auf einen Bierdeckel. Aber auch wenn sich das komisch anhört, die Story von einem unnötigen Mythologie-Wirrwarr zu entschlacken war für mich fast schon die richtigere Entscheidung als immer weitere Obervampire, Megahybriden, oder noch mehr prophezeite Heilsbringer zu involvieren. Also machte man aus dem vierten Underworld das, was er eigentlich schon von jeh her sein sollte: eine rein optische Schlachtplatte, in der Vampire, Lykaner und Menschen, vor einer Alibi-Story spielend, ordentlich den Lebenssaft spritzen lassen. Das mag vielen als zu platt gelten, und allgemein fühlt sich der Film auch nur irgendwie, ob seiner auffällig geringen Laufzeit, wie eine Pilot-Folge einer neuen Serie an. Wer aber Underworld hauptsächlich immer wegen seiner einzig richtigen Stärke mochte, nämlich den exzellenten Fights und SFX, dem sollte Teil 4 der Reihe eigentlich am meisten Spaß machen. | |
| | |  | Rock of Ages (2012) | | Kommentar von Master0312 07.02.2012 20:26 Uhr | Hier ist der Trailer zur neuesten Musical-Verfilmung:
http://www.youtube.com/watch?v=npFiu3gZrFU | |
|  | |  | Geständnisse (2010) | | Kommentar von Colonel 07.02.2012 14:58 Uhr | | Trotz der vielen guten Kritiken und Vorschusslorbeeren wurde ich mit diesem japanischen Werk irgendwie nicht warm. Zu sehr nervte der gestörte Storyverlauf durch die auschweifenden und eher ruhigen Erzählpassagen. Hinzu kommt ein manchmal nicht sehr gelungener Schnitt, so dass insgesamt die Idee ganz nett ist, es an der Umsetzung dann aber scheitert um wirklich Spass zu machen. Im grunde habe ich jedenfalls nicht unbedingt das Gefühl, diesen Film ein zweites Mal sehen zu müssen. | |
|  | |  | Viva Riva! (2010) | | Kommentar von Sven74 07.02.2012 10:29 Uhr | | Dies fällt für mich unter den Oberbegriff "verschwendete Lebenszeit". Die Qualitäten des Spiels, des Drehbuchs, der Dialoge und des generellen "Handwerks" sind allenfalls und mit viel gutem Willen als laienhaft zu bezeichnen. Sieht für mich leider nach "Offenem Kanal Kinshasa" aus. Sorry, dies gehört für mich nicht ins Kino. | |
|  | |  | Black Gold (2011) | | Kommentar von Dr.MZ 07.02.2012 08:47 Uhr | Manchmal ist weniger mehr und in "Black Gold" hätte man dieses Motto wohl an der einen oder anderen Szene lieber beherzigen sollen. Denn gerade am Anfang zieht sich die Handlung sehr stark in die Länge. Natürlich ist dies der ausführlichen Vorstellung der Hauptakteure und deren Beziehungen untereinander geschuldet, aber dennoch würde ihm eine Kürzung der Handlung gut tun und der Film dennoch nicht an Reiz verlieren. Ansonsten ist die Handlung interessant und atmosphärisch gut umgesetzt und die Darsteller, vor allem in Form von Tahar Rahim, Mark Strong und Antonio Banderas, spielen ihre Rollen absolut souverän und überzeugend.
Fazit: Wer dem aktuellen kalten Winterwetter für 2 Stunden entgehen und dazu noch einen sehenswerten Film verfolgen möchte, ist bei Black Gold gut aufgehoben. | |
|  | |  | Zettl (2012) | | Kommentar von Spreewurm 07.02.2012 02:13 Uhr | | Für mich der schlechteste Film des Jahres, JETZT schon. | |
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